
Arbeiten von zu Hause klingt erstmal nach Freiheit – kein Pendeln, keine Ablenkung durch Kollegen, kein Dresscode. Doch wer nicht auf die richtige Einrichtung achtet, zahlt schnell einen hohen Preis: Rückenschmerzen, Konzentrationsprobleme oder das Gefühl, ständig „auf der Arbeit“ zu sein. Damit dir das nicht passiert, findest du hier die 7 häufigsten Fehler im Homeoffice – und einfache Lösungen, die wirklich helfen.
Klar, er ist schnell zur Hand – aber auf Dauer ist der Esstisch kein Arbeitsplatz. Er ist meist zu hoch oder zu niedrig, was zu Nacken- und Schulterverspannungen führt.
Besser: Gönn dir einen richtigen Schreibtisch. Die ideale Höhe hast du, wenn Ober- und Unterarme einen 90-Grad-Winkel bilden.
Ein Arbeitsplatz direkt vor dem Fenster blendet, mit dem Rücken zum Fenster entsteht Schatten auf dem Bildschirm. Beides ist Gift für deine Augen.
Besser: Stell den Schreibtisch parallel zum Fenster, so nutzt du das Tageslicht optimal und schonst deine Augen.
Ein einfacher Küchenstuhl oder ein günstiger Bürostuhl ohne Lordosenstütze sorgt schnell für Rückenschmerzen.
Besser: Setze auf einen ergonomischen Bürostuhl, der sich individuell anpassen lässt. Deine Füße sollten dabei flach auf dem Boden stehen.
Wer den Laptop ohne Zubehör nutzt, sitzt automatisch krumm – der Bildschirm ist zu tief und zu nah.
Besser: Nutze eine externe Tastatur, Maus und einen Monitor. Der obere Rand des Monitors sollte auf Augenhöhe sein.
Wer genau wissen will, wie man seinem Bildschirm positionieren sollte, kann sich auch diesen Artikel dazu ansehen.
Im selben Raum zu schlafen und zu arbeiten? Keine gute Idee. Dein Kopf kann so schwer zwischen „Feierabend“ und „Jobmodus“ unterscheiden.
Besser: Richte dir eine eigene Büroecke ein. Wenn du kein separates Zimmer hast, helfen Raumtrenner oder Regale, optisch für Abstand zu sorgen.
Im Büro bist du ständig in Bewegung – im Homeoffice dagegen oft stundenlang sesshaft.
Besser: Halte dich an die 40-15-5-Regel: 40 Minuten sitzen, 15 Minuten stehen, 5 Minuten gezielte Bewegung. Das hält Körper und Geist fit.
Unordnung wirkt sich direkt auf deinen Kopf aus – sie stresst, lenkt ab und hemmt die Kreativität.
Besser: Räume regelmäßig auf und bewahre nur das Nötigste auf deinem Schreibtisch auf. Ein klarer Arbeitsplatz hilft, den Kopf frei zu halten.
Ein offener Dialog ist mir wichtig. Hab also keine Scheu vor:
Ob es um einen Rechtschreibfehler geht oder du eine ganz andere Meinung zu einem Produkt hast – lass uns in den Kommentaren oder auf Social Media darüber reden. Wenn du etwas zu sagen hast, habe ich ein offenes Ohr.
Das Einzige, was zählt: Wir bleiben respektvoll miteinander.
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Psychische Gesundheit: Das Deutsche Ärzteblatt über die Risiken der Entgrenzung von Arbeit und Privatleben.
Bewegungsmangel: Die DAK-Studie zu den physischen Langzeitfolgen bei mangelnder Aktivität im Homeoffice.
Licht & Sicht: Digitales MV zur optimalen Positionierung des Monitors im Verhältnis zum Tageslicht.
Offizieller Leitfaden: Das Bundesministerium (BMAW) mit rechtlichen und gestalterischen Checklisten für Telearbeit.