
Arbeiten von zu Hause klingt entspannt, wird aber schnell anstrengend, wenn Arbeit und Freizeit komplett ineinanderfließen. Wenn du abends immer noch „nur kurz was fertig machst“, fehlt irgendwann der Reset – mental wie körperlich.
Im Homeoffice verschwimmen Grenzen leicht: Der Laptop steht im Wohnzimmer, Mails ploppen auch abends noch auf, und irgendwann fühlt sich jeder Abend wie ein halber Arbeitstag an. Ich merke bei mir, dass ich dann schlechter schlafe und gedanklich nicht mehr richtig abschalte. Genau da helfen bewusst gesetzte Grenzen – zeitlich und räumlich. Feste Arbeitszeiten, eine klare Feierabend-Uhrzeit und ein definierter Arbeitsplatz sind für mich die Basis, damit die Work-Life-Balance im Homeoffice nicht komplett kippt.
Raumtrenner – Fokussierung für dich und den Raum
„Mir hilft ein Raumtrenner sogar an meinem Fenster, wenn mich zu viel Sonne stresst, ohne meinen Pflanzen das Licht zu nehmen. Außerdem gibt es echt gute Designs.“
Philipp Gordon Neumann.
Eine einfache Homeoffice-Routine hilft mir mehr als jede neue Produktivitäts-App. Ich starte den Tag nicht im Schlafanzug, sondern ziehe mich normal an, mache mir einen Kaffee und schreibe mir kurz die drei wichtigsten Aufgaben auf. So komme ich viel schneller in den Arbeitsmodus. Genauso wichtig ist mein kleines Feierabend-Ritual: Laptop zu, Tisch kurz aufräumen, vielleicht einmal um den Block gehen oder ein paar Minuten stretchen – danach fühlt es sich wirklich eher nach Feierabend an. Gerade Bewegung im Allgemeinen kann im HO ein Problem werden. Wer nicht aufpasst läuft hier in versteckte Gefahren.
Wenn man mit Partner, Kindern oder Mitbewohnern zusammenlebt, reicht „im Kopf Grenzen setzen“ nicht. Ich kenne das „Du bist doch eh zuhause, kannst du mal kurz…?“. Deshalb sage ich klar, wann ich konzentriert arbeiten will und wann ich ansprechbar bin. Kopfhörer auf oder Tür zu sind bei mir das Signal „Bitte gerade nicht stören“. Und umgekehrt versuche ich, nach Feierabend nicht doch noch „nur schnell“ Mails zu checken – sonst untergrabe ich meine eigenen Regeln.
Am Ende geht es darum, Arbeit und Freizeit aktiv zu trennen, statt zu hoffen, dass es sich von allein einpendelt. Klare Zeiten, ein fester Arbeitsplatz, kleine Rituale und bewusst eingelegte Pausen machen für mich den Unterschied zwischen Dauer-Stress und einer halbwegs gesunden Balance. Ich halte mich auch nicht jeden Tag perfekt daran, aber an den Tagen, an denen ich es tue, bin ich fokussierter bei der Arbeit und danach wirklich mehr im Freizeitmodus.
Ein offener Dialog ist mir wichtig. Hab also keine Scheu vor:
Ob es um einen Rechtschreibfehler geht oder du eine ganz andere Meinung zu einem Produkt hast – lass uns in den Kommentaren oder auf Social Media darüber reden. Wenn du etwas zu sagen hast, habe ich ein offenes Ohr.
Das Einzige, was zählt: Wir bleiben respektvoll miteinander.
Moderne Ergonomie - Technik -
Home & Office - Gesundheit - Alltag
*Hinweis: Einige Links auf dieser Seite sind Affiliate-Links. Wenn du über diese Links einkaufst, erhalte ich eventuell eine kleine Provision. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten. Danke für deine Unterstützung!