Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für Webdesign, SEO & Wartung

„Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten ausschließlich für Verträge mit
Unternehmern, Gewerbetreibenden, Freiberuflern und öffentlichen Institutionen (B2B). Verbraucher im Sinne des § 13 BGB sind von der Auftragserteilung ausgeschlossen.“
 
§ 1 Gestalterische Freiheit und Korrekturschleifen
    1. Im Rahmen des Auftrags besteht für den Dienstleister künstlerische und gestalterische Freiheit.
    2. Das Design wird basierend auf dem gemeinsamen Briefing erstellt. Geschmackliche Abweichungen oder das nachträgliche Nichtgefallen des Kunden begründen keinen Mangel und berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme oder Zahlung.
    3. Im vereinbarten Pauschalpreis sind, sofern nicht anders vereinbart, maximal zwei (2) Korrekturdurchgänge enthalten. Ein Korrekturdurchgang umfasst die gesammelte Einreichung von Änderungswünschen durch den Kunden. Nachträgliche Änderungswünsche nach Abschluss der Korrekturschleifen oder nach bereits erfolgter Freigabe werden nach dem aktuellen Stundensatz des Dienstleisters separat abgerechnet.
 

§ 2 Mitwirkungspflichten des Kunden
    1. Der Kunde ist verpflichtet, alle für die Erstellung der Website erforderlichen Inhalte (Texte, Logos, Bilder, Zugänge) rechtzeitig und in digitaler Form bereitzustellen.
    2. Liefert der Kunde die Daten nicht innerhalb von 14 Tagen nach Aufforderung, ist der Dienstleister berechtigt, das Projekt zu pausieren, bereits erbrachte Teilleistungen in Rechnung zu stellen und für die Wiederaufnahme des Projekts eine Aufwandspauschale zu verlangen.
 

§ 3 Abnahme der Leistungen (Werkvertrag)
    1. Nach Fertigstellung der Website fordert der Dienstleister den Kunden zur Abnahme auf.
    2. Die Website gilt als automatisch abgenommen (Abnahmefiktion), wenn der Kunde innerhalb von 7 Werktagen nach Übergabe keine erheblichen Mängel schriftlich rügt oder wenn der Kunde die Website live schaltet, nutzt oder im geschäftlichen Verkehr einsetzt.
 

§ 4 Eigentumsvorbehalt und Nutzungsrechte
    1. Die vertraglich vereinbarten Nutzungsrechte an den Webseiten, Grafiken und SEO-Konzepten gehen erst mit vollständiger Bezahlung der gesamten Vergütung auf den Kunden über.
    2. Bei Zahlungsverzug ist der Dienstleister berechtigt, die Nutzung der erstellten Website zu untersagen und die Seite vorübergehend offline zu nehmen (Sperrung).
 

§ 5 Besonderheiten bei SEO-Optimierung
    1. Der Dienstleister schuldet die fachgerechte Durchführung der vereinbarten SEO-Maßnahmen nach aktuellem Stand der Technik.
    2. Da die Platzierung in Suchmaschinen (wie Google) von geheim gehaltenen Algorithmen und Drittanbietern abhängt, wird keine Garantie für das Erreichen einer bestimmten Ranking-Position oder eines bestimmten Umsatzes übernommen.
 

§ 6 Wartung, Updates und Haftungsausschlüsse (Abo-Verträge)
    1. Im Rahmen von Wartungsverträgen schuldet der Dienstleister das fachgerechte Einspielen von Updates (WordPress, Plugins, Themes) und Datensicherungen.
    2. Haftungsausschluss für Drittanbieter-Software: Der Dienstleister haftet nicht für Funktionsstörungen, Sicherheitslücken oder Systemabstürze, die durch Fehler im Code von Drittanbieter-Software (Plugins, Themes, CMS-Updates) verursacht werden.
    3. Fremdeingriffe: Nimmt der Kunde oder ein von ihm beauftragter Dritter selbstständig Änderungen im Backend, am Code oder an den Einstellungen der Website vor, erlischt jede Gewährleistung des Dienstleisters für dadurch entstehende Fehler. Die Behebung solcher durch Fremdeingriffe verursachten Fehler ist nicht im Abo enthalten und wird nach Stundensatz berechnet.
    4. Server-Ausfälle: Der Dienstleister ist kein Webhoster. Für Serverausfälle, Datenverlust beim Hosting-Anbieter oder Ausfälle der Website, die im Verantwortungsbereich des Hosters liegen, wird keine Haftung übernommen. Ein Anspruch auf Schadensersatz wegen Betriebsausfalls des Kunden ist ausgeschlossen.
 

§ 7 Laufzeit und Kündigung von Abonnements
    1. Wartungs- und Supportverträge (Abos) haben, sofern im Angebot nicht anders definiert, eine Mindestvertragslaufzeit von 12 Monaten.
    2. Der Vertrag verlängert sich automatisch um jeweils weitere 12 Monate, wenn er nicht mit einer Frist von 3 Monaten zum Ende der jeweiligen Laufzeit schriftlich (per E-Mail ausreichend) gekündigt wird.


 
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